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Alfa Romeo GT Bertone Innenausstattung Ersatzteile

Der Innenraum des Alfa Romeo GT Bertone trägt wesentlich zum Ruf dieses Coupés als Stilikone bei. Anders als beim offenen Spider handelt es sich um eine geschlossene Karosserie mit Fond, sodass neben den Vordersitzen auch Rücksitzbank, Dachhimmel und seitliche Verkleidungen zur Ausstattung gehören. Als Hersteller, Lieferant und Ersatzteil-Spezialist für klassische Alfa Romeo Teile führen wir ein umfangreiches Sortiment für alle Versionen des Bertone Coupés, vom Giulia Sprint GT über den GT 1300 Junior bis zum 1750 GTV und 2000 GTV. Entscheidend ist die richtige Zuordnung zur Ausführung, da sich der Innenraum über die Bauzeit deutlich gewandelt hat. Wer Teile allein nach der Bezeichnung Bertone bestellt, riskiert unpassende Lieferungen, während die genaue Angabe von Modell und Baujahr eine sichere Auswahl ermöglicht. Der folgende Überblick zeigt, wie sich die Warengruppen den einzelnen Ausführungen zuordnen lassen. Da das Coupé über mehr als ein Jahrzehnt in zahlreichen Varianten gebaut wurde, treffen im Innenraum verschiedene Entwicklungsstufen aufeinander, die sich in Form, Material und Aufteilung der Teile niederschlagen und eine sorgfältige Auswahl verlangen.

Inhaltsverzeichnis

Einstieg
Technik und Baugruppen
Spider 105/115
GT Bertone
Giulia/Berlina
 

Modell- und Serienbezug

Der GT Bertone wurde ab 1963 als Giulia Sprint GT mit der charakteristischen Kantenhaube vorgestellt. Es folgten der GT 1300 Junior, die Veloce Versionen und ab Januar 1968 der 1750 GTV. Mit der zweiten Serie 1969 entfiel die Kantenhaube, das Fahrzeug erhielt eine glatte Frontpartie, geänderte Sitze, ein neues Armaturenbrett und ein anderes Lenkrad. Der 2000 GTV ab 1971 bildete die stärkste Ausführung mit eigenem Armaturenbrett und eigener Mittelkonsole. Für die Innenausstattung bedeutet das, dass Kantenhaubenmodelle und spätere Ausführungen sehr unterschiedliche Teile verlangen. Auch innerhalb der späteren Baujahre gibt es Unterschiede, etwa zwischen den 1300 und 1600 Versionen, dem 1750 und dem 2000. Deshalb sollte vor jeder Bestellung geprüft werden, welche Version und welches Baujahr genau vorliegt, damit Armaturenbrett, Furnier, Sitze und Verkleidungen zueinander passen. Wer die genaue Ausführung seines Coupés kennt, kann das gesamte Innenraumprogramm gezielt und ohne Fehlbestellungen zusammenstellen und Schritt für Schritt ergänzen. Gerade beim Bertone führt eine ungenaue Zuordnung schnell zu Teilen, die zwar für ein Coupé der Baureihe gedacht sind, aber nicht zur konkreten Motorisierung oder zum konkreten Baujahr gehören.

Baureihenweit gemeinsam oder modellabhängig

Innerhalb der Baureihe 105 teilt der Bertone bestimmte Innenraumteile mit Spider und Giulia Berlina, etwa Schalter, Kontrollleuchten oder kleine Beschläge aus dem gemeinsamen Konzernregal. Charakterbildend und coupéspezifisch sind hingegen die Holzfurnier Armaturenbretter, die Rücksitzbank, der Dachhimmel und die Seitenverkleidungen des geschlossenen Aufbaus. Diese Teile gibt es beim offenen Spider nicht in gleicher Form, weshalb die Annahme einer freien Austauschbarkeit zwischen Spider, GT Bertone und Giulia Berlina falsch wäre. Gemeinsamkeiten bestehen vor allem bei kleinen Bedienteilen, doch die sichtbare Ausstattung folgt beim Bertone stets der zweitürigen Coupéform mit Fond. Wer aus einem Spider- oder Limousinenbestand schöpft, sollte daher genau prüfen, ob ein Teil wirklich für das Coupé vorgesehen ist und nicht nur optisch ähnlich erscheint, da gerade beim Innenraum kleine Abweichungen über die Passung entscheiden. So lassen sich zwar einzelne Bedienteile zwischen den Modellen tauschen, doch Furnier, Sitze, Dachhimmel und Verkleidungen folgen der Coupéform und sollten serienrichtig gewählt werden.

Teilearten und Warengruppen

Das Innenraumsortiment für den GT Bertone gliedert sich in mehrere Warengruppen. Zum Armaturenbrett gehören das Oberteil, Reparatursätze, Holzfurnier und Holzdekorfolie in heller und dunkler Ausführung, Handschuhfachteile und Radioblenden. Die Mittelkonsole wird passend zur Motorisierung geführt. Bei den Sitzen umfasst das Programm Sitzbezüge und Sitzpolster, die jeweils der Ausführung und dem Baujahr zugeordnet sind. Hinzu kommen Tür- und Seitenverkleidungen, Dachhimmel und Ablage, Sonnenblenden und Innenspiegel, Bodenbeläge und Teppiche, Sicherheitsgurte sowie Lenkräder, Naben und Schaltknäufe. Ergänzend gibt es Kleinteile wie Betätigungshebel, Befestigungssätze und Zierringe, die bei einer Restaurierung leicht übersehen werden, für ein originalgetreues Gesamtbild aber wichtig sind. Diese Gruppen reichen vom Boden über Sitze und Verkleidungen bis zum Dachhimmel und bilden den Innenraum des Coupés vollständig ab. Sie lassen sich gezielt nach Ausführung und Baujahr auswählen, sodass auch eine schrittweise Restaurierung gut planbar bleibt und einzelne Bereiche nacheinander instand gesetzt werden können. Da der Bertone als Coupé im Innenraum mehr sichtbare Flächen aufweist als der offene Spider, lohnt es sich, Armaturenbrett, Furnier, Sitze und Verkleidungen farblich und materialseitig aufeinander abzustimmen.

Unterschiede nach Baujahr, Serie oder Ausführung

Die größten Unterschiede betreffen das Armaturenbrett, das in eigenen Ausführungen für die frühen 1300 und 1600 Modelle, für die mittlere Reihe bis 1750 und für den 2000 angeboten wird. Das Holzfurnier ist mehrteilig und unterscheidet sich je nach Ausführung in der Aufteilung, ebenso die Holzdekorfolie für das Blecharmaturenbrett. Auch Sitzbezüge und Polster sind eng an die jeweilige Version gebunden, vom frühen Sprint GT über den GT Junior bis zum späten 2000 GTV. Mittelkonsole, Lenkrad und Schaltknauf folgen ebenfalls der Ausführung. Mit dem Wegfall der Kantenhaube geänderte sich zudem die Gestaltung im vorderen Innenraum. Wer Teile bestellt, sollte daher die genaue Modellbezeichnung, das Baujahr und bei Bedarf die Lenkungsseite angeben, damit Armaturenbrett, Furnier, Sitze und Bezüge zusammenpassen und ein serienrichtiges Erscheinungsbild entsteht. Auch bei augenscheinlich ähnlichen Teilen lohnt der genaue Blick, da kleine Unterschiede in der Aufteilung des Furniers oder in der Form der Sitze darüber entscheiden, ob ein Teil ohne Anpassung passt.

Hinweise zur Auswahl

Für eine sichere Auswahl empfiehlt es sich, vor der Bestellung die genaue Version zu bestimmen und zu prüfen, ob das Fahrzeug noch über die Kantenhaube verfügt oder zur glatten Front gehört. Ein Foto des vorhandenen Armaturenbretts, der Mittelkonsole und der Sitze hilft bei der Zuordnung des Furniers und der Bezüge und vermeidet Rückfragen. Holzfurnier und Dekorfolie werden in serienrichtiger Aufteilung angeboten, was ein originalgetreues Erscheinungsbild sichert. Bei Fahrzeugen mit gemischten Teilen aus mehreren Quellen lohnt sich der Abgleich mit der serienrichtigen Ausführung, damit das Ergebnis stimmig bleibt und spätere Nacharbeiten entfallen. Wer eine einheitliche und originalgetreue Optik anstrebt, sollte Furnier, Bezüge und Verkleidungen von Anfang an gemeinsam planen und auf zueinander passende Materialien achten. Als Hersteller und Ersatzteil-Spezialist beraten wir zur richtigen Zuordnung und liefern Originalteile sowie hochwertige Nachfertigungen, sodass sich auch seltene Ausführungen vollständig und serienrichtig ausstatten lassen. Bei Unsicherheit zur Version oder zum Baujahr ist es sinnvoll, vor der Bestellung kurz Rücksprache zu halten, damit von Anfang an die richtigen Teile gewählt werden und keine unnötigen Mehrfachbestellungen entstehen.

Häufige Fragen

Passt ein 2000 Armaturenbrett in einen 1750 GTV?
Nein. Armaturenbrett und Mittelkonsole werden für 1300/1600, für 1750 und für 2000 in eigenen Ausführungen geführt und sollten passend gewählt werden.

Ist das Holzfurnier für alle Versionen gleich?
Nein. Das Furnier ist mehrteilig und in der Aufteilung an die jeweilige Ausführung gebunden, dazu kommt die Dekorfolie für das Blecharmaturenbrett.

Sind Sitzbezüge des Sprint GT mit späteren Modellen identisch?
Nein. Bezüge und Polster sind je nach Version und Baujahr verschieden und sollten passend zur Ausführung bestellt werden.

Gibt es Teile, die mit Spider und Giulia Berlina übereinstimmen?
Ja, einzelne kleine Konzernteile. Die sichtbare Ausstattung mit Furnier, Fond und Verkleidungen bleibt jedoch coupéspezifisch.

Wie wirkt sich der Wegfall der Kantenhaube aus?
Mit der zweiten Serie änderten sich Sitze, Armaturenbrett und Lenkrad, daher sollte die Serie bei der Teileauswahl bekannt sein.

Bieten Sie Nachfertigungen an?
Ja. Neben Originalteilen führen wir hochwertige Nachfertigungen, etwa Holzfurnier, Bezüge und Verkleidungen.

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